Die Überbetriebliche in Augsburg

Am Bildungszentrum des Fleischerhandwerks, der Augsburger Fleischerschule findet nicht nur die Ausbildung zum/zur Metzgermeister/in, Verkaufsleiter/in oder Betriebswirt/in statt. Jährlich besuchen viel  Fleischer/innen und Fachverkäufer/innen das Bildungszentrum, um ihre überbetriebliche Ausbildung (Ülu) zu absolvieren.

In Augsburg werden sie jeweils im zweiten und dritten Lehrjahr eine Woche lang in Theorie und Praxis geschult. Die überbetriebliche Ausbildung fördert und ergänzt die betriebliche Lehre. Außerdem unterstützt sie den Transfer neuer Technologien in die kleinen und mittleren Unternehmen. Durch den Einsatz praxisnaher und handlungsorientierter Ausbildungsmethoden erhöht die Ülu die betriebliche Ausbildungsqualität.

Im fachlichen Teil wird z. B. die Zerlegung von Tierhälften demonstriert oder es werden Platten gelegt sowie Fleischspezialitäten und Geschenkkörbe angefertigt. Zur Theorie gehören u. a. die Veredelung von Fleischteilen sowie die richtige Benennung dieser.

Bei den angehenden Fleischer steht im zweiten Lehrjahr die Zerlegung eines Schweines und im dritten die eines Rindes auf dem Plan. Nach einer eingehenden Rezepturbesprechung stellen die Fleischer / -innen im zweiten Lehrjahr u. a. Kochschinken, streichfähige Rohwurst, Kochwurst und Rohwürstchen her, während im dritten Lehrjahr Brühwurst, Pasteten und schnittfeste Rohwurst produziert werden. Am Ende der Woche diskutieren die Schüler die von ihnen produzierten Waren und bewerten diese gemeinsam. Anschließend wird alles verkostet.

Gefördert wird diese Weiterbildung durch das Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie …